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Wiederherstellung der Lagebesprechungen Hitlers im Sommer 1945

Von den Zehntausenden Seiten der Lagebesprechungen Hitlers aus den Jahren 1942 bis 1945 überstanden hauptsächlich einige Stenogrammseiten die Verbrennungsaktion kurz vor Kriegsende im Mai 1945 in der Nähe von Berchtesgaden. Ihre Auffindung vor 75 Jahren durch den amerikanischen Offizier George Allen und zwei mittlerweile verstorbene Verbandsmitglieder beschreibt Martin Dahms in seinem Artikel "Hitler aus der Asche", der in gekürzter Form im Mai 2020 auch in verschiedenen Tageszeitungen erschienen ist.

Geschrieben von Sabine Hatzfeld

Vorsitzende Bärbel HeisingDas Interview mit unserer Verbandsvorsitzenden Dr. Bärbel Heising im ,,WILA Infodienst für Berufe in Bildung, Kultur und Sozialwesen" des Wissenschaftsladens Bonn (ext. Link) können Sie hier als pdf aufrufen.

Geschrieben von Dr. Detlef Peitz

Unter dem Titel „Die heimlichen Helfer“ befasst sich Albert Funk im Tagesspiegel mit der Arbeit der Parlamentsstenografen und beginnt seinen Artikel mit der Frage, ob Stenografen in Zeiten von „Schreibautomaten“ und Spracherkennung ein Anachronismus seien. Wolfgang Behm, Leiter des Stenografischen Dienstes des Bundestages, nimmt die Frage gelassen, denn über das Ende der Parlamentsstenografie werde schon geredet, „seit es Tonaufzeichnungen gibt“. Warum sie überleben werde, begründet er kurz und bündig: „Eine Rede ist keine Schreibe.“ Stenografen täten viel mehr, als nur den O Ton zu dokumentieren. Funk führt aus, Stenografen seien „die Schreiber, die jede Rede braucht, um am Ende auch lesbar zu sein.“ Denn gerade die Beiträge der „echten Redner“, die kein vorformuliertes Manuskript verwendeten, läsen sich im Rohzustand oft nicht gut, „selbst wenn sie beim Hören beeindruckend wirkten.“ Dementsprechend stellt Norbert Luck, Leiter des Stenografischen Dienstes des Bundesrates, fest, dass die Beiträge jener Redner, die aus dem hohlen Bauch sprächen, für die Stenografen am schwierigsten zu bearbeiten seien.

Geschrieben von Dr. Bärbel Heising

Ohne Komma auf den Punkt gebracht Das Interview mit unserer Verbandsvorsitzenden Dr. Bärbel Heising im Kommunikationsmagazin kommpendium 02/2014 können Sie hier als pdf aufrufen.

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